…mit Dank Entlassen

Symbolbild für Naturaufstellungen

Sehr gekürzte Niederschrift der Aufstellung vom: MoMo-Treff 7. April 2019


E.B. : die Kehle zugeschnürt, mit Angst in den Eingeweiden und ohnmächtig stehe ich vor Dir. Ich bin einem Weinkrampf nahe. Ich wollte Dir begegnen, mir Dich genau anschauen.


SABOTEUR: ich nehme eine geballte Ladung Energie wahr die von Dir kommt. Ich weiss nicht was das soll. Ich brauche etwas Raum. ( tritt zurück, fläzt sich hin und beobachtet von da aus die Umgebung. )


E.B. : Du bist weiter weg. Ich kann nun auf Dich hinunter schauen. So kann ich Dich gut betrachten.
Du scheinst nicht mehr ganz so mächtig. Du scheinst Uralt. Ich erkenne dass Du ein Teil von mir bist. Ich erspüre und betrachte Dich mit allen Sinnen und lasse deine Erscheinung wirken.
…pause…


…Ich will nun gar nicht mehr nicht wissen was oder wer Du bist. Ich möchte ja in die Zukunft schauen und vorwärts gehen.
Meine Emotionen haben sich beruhigt, ich bin etwas erschöpft und müde, aber auch …ruhend. Ich rücke nun nahe Zu Dir heran.


SABOTEUR: Ich nehme Dich wahr, ich kann mich nicht mehr mit der Umgebung beschäftigen. Du bist …sanfter geworden.


E.B.: Ich erkenne Dich als einen Teil von mir. Du hast mich zurückgehalten und gebremst.
Die Erkenntnis dass Du nicht nur äusserst anstrengen und ermüdend bist für mich, sondern mir unterstützend und helfend zur Seite stehst erstaunt mich. Ist das wahr ?


…es folgt ein länger Dialog und lange Sequenzen von sich gegenseitig “im Blick versenken” und “Herz-Gefühls-Austausch”. Schliesslich scheint eine Erkenntnis und ein Wahrhaben gereift.


E.B.: …Vielleicht wäre ich ohne Dich immer über alles hinweg “gefräst”. Du hast mich zum Stutzen, zum Innehalten, zum (Ver)-zweifeln und hinterfragen gebracht. Du hast mir aber beharrlich geholfen mich, und meine Sensibilität, zu entwickeln.
…Wow ! …Ich danke Dir von Herzen dafür !


SABOTEUR: ich nehme deine Nähe wahr und an, aber ich möchte nicht dass Du mich streichelst !


E.B.: o.k. sorry. Ich bin einfach gerade so überwältigt und gerührt.
…pause…
ich danke Dir für deine Beharrlichkeit und ich entlasse Dich. Ich brauche Dich nicht mehr. Ich sehne mich nach einer sanfteren “Methode” die mich aufmerksam macht für das Gewahrsein, für Achtsamkeit und Selbstbewusstsein.
Ich möchte Dich umarmen.


SABOTEUR: ( sagt nichts, ist neutral, lässt es zu )


E.B. : ( umarmt seinen Inneren Saboteur fest und entlässt Ihn dann für immer ins Universum oder dorthin wo er gebraucht wird. )


Vielen Dank für Dein Vertrauen E.B. , das diese intensive Aufstellung ermöglicht hat
Herzlich Christine

Anmerkung: es braucht Zeit und Vertrauen das entstandene Vakuum zuzulassen und einer “sanfteren Methode” Platz einzuräumen. Allenfalls kann eine Folge-Aufstellung für eine unterstützenden Kraft hilfreich sein.

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