Mein Bauch

Jeden Morgen streiche ich nach dem Aufwachen wenn ich noch im Bett liege meinen Bauch. Mit sanften Bewegungen umkreise ich meinen Bauchnabel dreissig mal in Uhrzeigersinn. Mal mit der einen, mal mit der anderen Hand, wie es mir gefällt. Dieses Ritual

hat eine Feldenkrais und Tai-Chi Lehrerin mit mir geteilt, die es ihrerseits von Ihrem Meister erklärt bekam. “dann wirst Du nie krank !”

Nun, ob das stimmen mag ?

Ich weiss, dass ich

regelmässig zu Winterbeginn, wenn das Schlafzimmerfenster geschlossen blieb wegen der eisigen Temperaturen, ich einen trockenen äusserst hartnäckigen Reizhusten bekam. Äusserlich vielleicht wegen der trockenen Luft. Seelisch vielleicht weil es das definitive Zeichen war, mich auf den Winter einlassen zu müsse. In das Untätigsein, die Stille und in den Rückzug. …was mir noch immer etwas Mühe bereitet.
Diesen Husten bin ich los.

Wie auch immer, ich vergesse äusserst selten meinen Bauch am Morgen. Es ist die Zeit des Eintauchens in den Tag. Oft noch etwas träge geniesse ich das Ritual, mich aus der Traumwelt zu verabschieden und mich wieder mit meinem Körper bekannt zu machen. Ich freue mich dass er da ist und heil ist.

Diese Zeit, des Aufwachens und wieder ankommens ist mir so wichtig, dass ich meinen Wecker dauerhaft umgestellt habe. Falls ich also mit Wecker aufstehen muss, ist es nach zehn Minuten immer noch genau die richtige Zeit wenn ich ins Bad gehe. 😉

Vielleicht magst Du das ja ausprobieren ?

Tipp: ich weiss nicht weshalb ich den Bauch im Uhrzeigersinn streiche, ich weiss nicht ob es “richtig” ist. Für mich fühlt es sich so an. Vielleicht probierst Du selber beide Richtungen aus ?

Viel Vergnügen !
Herzlich Christine

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