Gast-Wirtschaft

Im Frühjahr 2019 nach Ostern, hat die Wirtin des Hotel Restaurants Calanda in Vättis ihre Türen geschlossen. Nun gibt es im Ort selber noch das Hotel Tamina.
Wieder eine Gastwirtschaft die ihre Tore schliesst, in einem kleinen Bergdorf.
Meine Gedanken dazu kreisen um folgendes:


Ob eine Beiz wohl einfach nicht mehr zeitgenössisch ist ?

Ich erlebe neuerdings vermehrt,

dass wir uns als Gruppen spontan oder nach einem Anlass, in einer privaten Stube oder Küche treffen. zum Austauschen aber auch zum Trinken und Schmausen.
Auch einen Filmabend, zu dem für ein Thema eingeladen wurde, habe ich so erlebt. Alle bringen etwas zum Naschen oder zum Trinken mit. Nach dem Film wird geredet, diskutiert und spintisiert.
Die Menschen dieser Gruppen sind mir nicht so nahe wie Nachbarn oder Freunde und es ist für mich spanend, in ein Heim eingeladen zu werden. Ich bin geehrt, diese Seelenräume betreten und mit beleben zu dürfen. Sorgfalt erklärt sich von selber.
…Stellt Euch vor da hängen und stehen noch Instrumente …schon lässt sich die Stubete erahnen.
Ich stelle auch fest, dass Junge Leute sich gerne beim einen oder Anderen Kollegen Zuhause treffen. Dies wird vermehrt von den Eltern toleriert oder gar willkommen geheissen. Erst recht lädt ein, wer sich seine (erste) eigene Wohnung leisten kann.
Diese Zusammenkünfte, die privater sind als sich in der Beiz zu treffen, passen gut in unsere Zeit. Menschen möchten verbindlich zusammenkommen, in einem Rahmen, der Sie fröhlich stimmt, der Ihr Herz nährt und ihnen gut tut. Für wahrhaftigen Austausch und Gemeinschaft.

…Türen öffnen, Raum an-bieten, Gäste empfangen, GastgeberIn sein…
…Stuben betreten, Orte bestaunen, sich wohl fühlen, Gast sein…

Eine schöne Form sich verbunden zu fühlen, im Dorf in einer Gemeinschaft…

Herzlich
Christine

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